3 Zimmer Küche Bad Balkon – Wohnungssuche in der Großstadt

3 Zimmer Küche Bad Balkon – Wohnungssuche in der Großstadt

WOHNUNGSSUCHE IN DER GROßSTADT

3 Zimmer Küche Bad Balkon

Die Ewige Suche

Sobald man verkündet, auf Wohnungssuche in der Stadt zu gehen, blickt man vermehrt in schockierte Gesichter. Bevor gefragt wird, wohin es denn gehen soll, oder wie es zu dieser Entscheidung kam, wird zunächst einmal viel Glück gewünscht. In (Deutschlands) Großstädten nach Wohnungen zu schauen, ist nämlich eine Tortur. Bei dem angespannten Immobilienmarkt scheint ein Umzug innerhalb einer Stadt der letzte Ausweg zu sein.

Die Straße, an der du wohnst, ist zu laut? Schlaf doch mit Ohrstöpseln. Die Anbindung ist schlecht? Nimm dein Fahrrad. Du hast nicht genug Platz? Verkaufe Sachen. Deine Nachbarn sind doof? Sei auch doof. Die Wände schimmeln? Kauf dir Spray dagegen. Sicherlich, nicht jedes Problem muss direkt mit einer neuen Wohnung behoben werden. Aber es ist doch schon sehr auffällig, auf wie viel Unmut das Thema Wohnungssuche stößt. Woran liegt das?

DIE URBANISIERUNG ALS PROBLEMKIND

Es zieht immer mehr Menschen in die Stadt. In Folge der Urbanisierung lebt bereits mehr als die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung im urbanen Umfeld, in Deutschland sind es schon fast 75 %. Doch die Stadtentwicklung kommt nicht hinterher. Laut welt.de müssten bis 2020 1,5 Millionen Wohnungen gebaut werden, um die Nachfrage im Ansatz decken zu können. Doch bundesweit wird gerade einmal die Hälfte dieses Bedarfs erfüllt werden. Die Lage wird sich also nicht entspannen. Und das obwohl wir überall Baustellen sehen. In Hamburg-Altona entsteht gerade ein ganz neuer Bezirk und dennoch werden nicht genug Mieter untergebracht werden können. Das Leben in Großstädten wird mehr und mehr zum Luxus-Lifestyle, das spiegelt die Miete, die bezahlt werden muss deutlich wider.

Während eigentlich ein Drittel des verfügbaren Geldes für Miete ausgegeben werden sollte, kommen viele Familien mit diesem Wert lange nicht hin. Denn allein in Hamburg sind die Preise pro Quadratmeter von 2010 auf 2015 um 26% gestiegen. Heute liegt der Mietspiegel in Hamburg trotz Mietpreisbremse bei 13,07 € pro Quadratmeter. Wohnraum ist nicht nur knapp, sondern auch noch teuer. Eine wirklich unvorteilhafte Kombination. 

ALLES WAS DU BRAUCHST IST

Was heute also schon bittere Realität ist, wird sich in Zukunft noch verstärken: bis ein neuer Mietvertrag unterschrieben wird, muss ein langwieriger Prozess durchlaufen werden. Zunächst einmal fängt es damit an, Wohnungen, die in Frage kommen könnten, herauszusuchen. Dabei gilt es, möglichst alle Kanäle abzuklappern. Sämtliche Internetportale stehen dabei natürlich an erster Stelle, aber auch Inserate in Zeitungen können Hinweise liefern. Manchmal finden sich auch Angebote am schwarzen Brett oder an Laternen. Oder man wird selbst aktiv und schaltet eine Anzeige im Netz oder in einer Zeitschrift. Bestenfalls hört man über Bekannte von einer freien Wohnung, die noch nicht inseriert worden ist, sodass man sich direkt und ohne Umwege beim Vermieter vorstellen kann, idealerweise außer Konkurrenz. Trotz allem ist die Suche ein zäher und undankbarer Prozess. Besonders WG Anwärter kennen das: wenn eine Anzeige schon länger als ein paar Stunden online ist, braucht man sich oft schon gar nicht mehr zu melden, weil sich bereits zu viele Leute darauf beworben haben. Das führt letztendlich dazu, dass man in jeder freien Minute sämtliche Websites checkt und zehn verschiedene Email Alerts aktiviert, um ja kein Angebot zu verpassen und das nächste Mal unter den ersten Interessenten zu sein.

Die ganze Angelegenheit artet nicht selten in puren Stress aus – besonders, wenn die Wohnungssuche wirklich dringend ist. Doch auch die Suche mit einigen Wochen oder sogar Monaten im Voraus kann sich schwierig gestalten. Denn die meisten Mietobjekte sind ab sofort verfügbar. Das bedeutet, dass sobald der Glücksfall eintreffen sollte, endlich eine Wohnung gefunden zu haben, müssen durch eine dreimonatige Kündigungsfrist häufig mehrere Monate doppelt Miete bezahlt werden. Es sei denn, der aktuelle Vermieter ist bereit, auch schon vor Ablauf der Frist einen neuen Bewohner zu suchen.

Sollte der Vermieter schließlich zu einer Besichtigung einladen, überrascht es niemanden, wenn man auf weitere 100 Interessenten trifft, mit denen man sich gemeinsam stundenlang die Beine in den Bauch steht. Es macht auch schon keinen großen Unterschied mehr, in welchem Viertel gesucht wird. Dass die Chancen auf die Traumwohnung immer kleiner werden, braucht uns demnach kein Mathematiker vorzurechnen. 

Um die Chancen doch noch zu verbessern, kommt man nun vielleicht auf die Idee Geheimtipps zu googlen, wie es doch noch mit der Traumwohnung klappt. Doch auch diese lesen sich ernüchternd. Es wird vorgeschlagen, wirklich alle sich bietenden Kanäle zu durchforsten und auch Aufrufe in sämtlichen Social-Media-Kanälen zu veröffentlichen. Auch Zeitungsanzeigen werden als heißer Tipp gehandelt sowie sich bei einer Genossenschaft einzukaufen. Alternative Wohnkonzepte wie das Zusammenleben mit Senioren oder einfach wieder bei den Eltern einzuziehen stehen ebenfalls hoch im Kurs. Wirklich großartige Tipps sind das nun wirklich nicht. Auch, dass man bei einer Besichtigung bereits alle Unterlagen dabeihaben sollte, ist mittlerweile eher die Regel geworden. Diese Tipps bestätigen bloß, was wir alle immer wieder beobachten: Wohnungssuche hat nichts mit einer guten Taktik oder sorgfältiger Recherche zu tun – sie ist schlicht und ergreifend Glück. Denn meistens klappt es dann doch nur, weil man hört, dass bei einer Freundin ein Zimmer frei wird oder, dass die Mieter aus der größeren Wohnung zwei Stockwerke höher ausziehen.

UND WENN DAS GLÜCK MAL AUSVERKAUFT IST...

Wenn man aber nicht so viel Glück hat, hilft es oft nur kreative Lösungen und Kompromisse zu finden. Wenn der eigene Wohnraum also zu knapp ist, muss der vorhandene Platz optimal genutzt werden. Dinge zu besitzen, die nicht ständig gebraucht werden, wird auf einmal zu echtem Luxus. Platzräuber wie sämtliche saisonale Dekoration, Strandspielzeug, Winterklamotten und Skier unterzubringen wird zur echten Herausforderung, vor allem weil nicht jede Wohnung zusätzlichen Stauraum in einem Keller oder Dachboden bietet. Wohin also mit solchen Dingen? Im Internet kursieren einige Ideen, um jeden Quadratmeter sinnvoll zu nutzen – ob eine Hängevorrichtung für das Fahrrad im Flur oder kluge Schubladensysteme, es gibt für vieles Lösungen, die sogar gut aussehen. Doch selbst diese sind irgendwann erschöpft. 

 

An diesem Punkt der Verzweiflung kommt STORITY ins Spiel. Dinge, die nur temporär benötigt werden und in den restlichen Wochen des Jahres wertvollen Platz zustellen, können hier flexibel eingelagert werden. STORITY stellt dafür sämtliches Verpackungsmaterial, welches mit nur wenigen Klicks in der App angefordert werden kann. Platzräuber können nun eingepackt werden. Zu einem vereinbarten Termin holen die STORITY Kuriere diese ab, und bringen sie in das Lager. Sobald die eingelagerten Gegenstände wieder benötigt werden, können sie innerhalb von 24 Stunden zurück geliefert werden. Durch die ständige Verfügbarkeit kann so im Prinzip die Wohnung erweitert werden. Vielleicht erspart das dem ein oder anderen die nervenaufreibende Wohnungssuche, da auf einmal zwei Zimmer wie ein Palast der Freiheit wirken können.