Pappkartons und Plastikboxen im Vergleich
Blumen, welche in einer Papiertüte stehem

Pappkartons und Plastikboxen im Vergleich

Pappkartons und Plastikboxen im Vergleich

Die kleinen Entscheidungen

Wer kennt es nicht: Man steht im Supermarkt an der Kasse und bemerkt, dass man seine Einkaufstasche zu Hause vergessen hat. Nun muss leider eine Tüte gekauft werden. Nur welche? Lange ist man davon überzeugt gewesen, dass die Plastiktüte ein umweltschädlicher Übeltäter sei. Alternativ bieten viele Supermarktketten nun nur noch Papiertüten an. Doch mittlerweile werden auch hier Stimmen laut, dass diese nicht im Entferntesten besser seien als ihre Plastikfreunde. Wie ist dieses Dilemma nun zu lösen?

In Hinblick auf Tüten lässt sich sagen: lieber eine Plastiktüte kaufen und diese dann immer wieder verwenden, anstatt eine Papiertüte neu anzuschaffen, die nach einmaligen Benutzen weggeschmissen wird. Eine Papiertüte muss nämlich mindestens drei Mal wiederverwendet werden, um eine bessere Ökobilanz zu erreichen als eine Plastiktüte. Lässt sich diese Überlegung auch auf Aufbewahrungsboxen für die Einlagerung übertragen?

Die Wahl der richtigen Kisten

Da Unternehmen eine große Verantwortung im Bereich Nachhaltigkeit tragen, ist es wichtig einmal die Entscheidung zu hinterfragen, warum bei STORITY Kartons aus Pappe und nicht aus Plastik für die Aufbewahrung von Lagergut verwendet werden, wenn schon bei Papiertüten die Ökobilanz nicht besser zu sein scheint. Im Folgenden sollen jeweils die Vor- und Nachteile einer Aufbewahrungsbox aus Plastik und aus Pappe transparent erläutert werden.

Einer der schwerwiegendsten Nachteile von Papier ist die höhere Energiebilanz im Vergleich zu Boxen aus Kunststoff, wenn man die CO2 Bilanz je Nutzung betrachtet. Dadurch, dass Kunststoff eine sehr lange Haltbarkeitsdauer von bis zu 500 Jahren hat und dadurch mehrere 100 Male wiederverwendet werden kann, sinken die Emissionen pro Nutzung stark im Gegensatz zu Kartons aus Papier, welchen nur eine beschränkte Anzahl der Wiederbenutzung zugesprochen wird. Außerdem werden für die Herstellung von Karton einige Chemikalien eingesetzt, die ebenfalls umweltschädlich sind. Das führt insgesamt zu einem höheren Energiebedarf und Treibhauseffekt. Zudem wird aus praktischen Gründen häufig aufgeführt, dass Kisten aus Karton nicht besonders belastbar sind, da sie zum Beispiel keinen guten Widerstand bei Feuchtigkeit und Regen leisten können. Bei Starkregen könnte deshalb ein Griff schneller reißen als bei Boxen aus Kunststoff. An dieser Stelle soll direkt einmal erwähnt sein, dass die STORITY Boxen trotz handlicher 3 mm Dicke, 20 bis 30 Minuten heftigem Regen Stand halten können. Da die Kisten aber nur für den Transport vom Haus des Kunden zum Lieferwagen Feuchtigkeit ausgesetzt sein könnten, ist dies ein Negativargument, welches bei einer STORITY Aufbewahrungsbox nicht zum Tragen kommt. Deshalb muss zum Glück nicht befürchtet werden, dass nach Regen beispielsweise der Deckel einbricht.

Wenn Theorie und Praxis nicht zusammenpassen

Beendet man die Analyse an dieser Stelle, ist es naheliegend, zu dem Schluss zu kommen, dass man nicht benötigte Utensilien am besten in Plastikboxen verstauen sollte. Doch ganz so einfach ist diese Rechnung leider nicht. Der Grund, warum Plastikboxen ihre Bilanz pro Nutzung so niedrig halten können, ist die enorm lange Haltbarkeit. Während die theoretische Gleichung dahinter auf Emissionen bezogen sicher aufgeht, sieht die Realität ein wenig anders aus. Das Verkaufsargument, Dinge in Plastik aufzubewahren, aufgrund von langer Haltbarkeit, ist in Wahrheit eher ein großer Nachteil. Plastik zersetzt sich erst nach 100 bis 500 Jahren.

Warum ist das ein Problem? Kunststoffe sind in den meisten Fällen nicht recyclebar und wenn wir mal ganz ehrlich sind, ist es unwahrscheinlich, dass Plastikboxen in den nächsten 500 Jahren immer und immer wieder verwendet werden. Die Konsequenz ist, dass ein großer Anteil in Müllverbrennungsanlagen landet oder achtlos in unserer Umwelt entsorgt wird. Wir alle kennen die furchtbaren Bilder von plastikmüllüberschwemmten Stränden und Ozeanen. Möchten wir wirklich, dass eine Aufbewahrungsbox unter Umständen für 500 Jahre an einem Strand liegt und die Umwelt dort einschränkt? Vor allem, wenn es Alternativen wie Pappe gibt, die sich bereits innerhalb von zwei Monaten zersetzt, wenn sie der Natur ausgesetzt ist?

Durch Plastik wird die Umwelt jahrhundertelang belastet. Zehn Millionen Tonnen Kunststoff landen pro Jahr in den Weltmeeren. Dort können diese wiederum in das System der Meerestiere gelangen, da diese Mikroplastik für Nahrung halten und schlucken. Somit endet Mikroplastik mittelbar auch im menschlichen Organismus. Doch auch das restliche Plastik kann eine Gefahr für die Meeresbewohner sein. Müll wie Plastikringe für Aludosen stellen für Schildkröten, Vögel und andere Tiere tödliche Fallen dar. Sicher stellen Aufbewahrungsboxen aus Plastik nicht das größte Problem in dieser Materie dar, doch wir sollten aufhören, die Nutzung von Plastik zu unterstützen – und das kann schon bei der Entscheidung anfangen, in was für einer Kiste wir unsere Dinge aufbewahren, um Ordnung zu halten.

Nun könnte jedoch die Sorge aufkommen, dass die Pappkiste nicht so stabil ist wie eine Box aus Plastik. Diese Bedenken können wir aber mit gutem Gewissen als unbedeutend erklären. Die klassische Box mit einer Länge von 60 cm und einer Breite und Höhe von jeweils 40cm kann die Box bis zu 20 kg verstauen und auch der Deckel ist stabil genug, um stapelbar zu sein. Bei trockener Lagerung überdauert eine Pappbox ebenfalls einen langen Zeitraum von mindestens 50 Jahren und ist damit nicht unbedingt als schnelllebiges Produkt einzuordnen, wie viele zurzeit vielleicht noch annehmen. Der große Unterschied zu Plastik ist jedoch, dass eine natürliche Zersetzung innerhalb von zwei Monaten möglich ist.

 

Wenn man im Supermarkt vor die Wahl gestellt wird, kann die Plastiktüte die bessere Wahl sein, solange sie gewissenhaft wiederbenutzt wird. Doch um auf die Eingangsfrage zurückzukommen: diese Überlegung lässt sich leider nicht auf alle Plastikfragen übertragen. Bei der Entscheidung, in welcher Box man seine Sachen aufbewahren möchte, wird der Umwelt ein großer Gefallen getan, wenn hier auf Plastik verzichtet wird.